Vom Stahl zum Edelstahl
Was ist Stahl und wie wird daraus Edelstahl? Keine einfache Frage, denn es gibt mittlerweile ca. 2300 Stahlsorten, die im Register europäischer Stähle gelistet sind. Aber auch hier gilt als Richtlinie eine Norm, nämlich die EN 10020. Diese definiert Stahl als metallische Legierung, deren Hauptbestandteil Eisen ist, mit einem Kohlenstoffgehalt zwischen 0,02 % und 2,06 %. Ausgangsbasis war das Eisen, dessen Problem die relative Weichheit und Rostanfälligkeit war. Daher entwickelte man hieraus den Stahl, der für viele Anwendungen bessere Eigenschaften besaß. Besonders die bessere Festigkeit, Schweißeignung, bessere Verformbarkeit und das wesentlich bessere Korrosionsverhalten machte den Stahl dem Eisen überlegen.Aus Stahl wird Edelstahl
Aber auch dies genügte für viele Anwendungen den Ansprüchen nicht mehr. So ging man an die Erschaffung von Edelstählen, die man grob gesagt in 2 Hauptkategorien unterteilen kann, die unlegierten und die legierten Edelstähle. Die EN 10027-2 hat die Stahlgruppennummern 10 bis 19 für die unlegierten vergeben und die Nummern 20 bis 89 für die legierten Edelstähle. Was aber unterscheidet Stahl von Edelstahl? Laut Definition weisen Edelstähle besondere Reinheitsgrade auf, beispielsweise liegen die Phosphor- und Schwefelgehalte meist unter 0,025 %. Ein weiteres Kennzeichen für Edelstähle ist, dass bei der Produktion durch spezielle Verfahren Bestandteile wie Silizium oder Aluminium aus dem Roheisen ausgeschieden werden. Bei so einer anstrengenden Arbeit ist ein Onlinespiel wie Ramacity genau das Richtige. Ähnlich gut ergeht es einem bei einer entspannenden Runde in Kultan, um zu entspannen.
Spezieller Edelstahl
Speziell in der Industrie und dort vor allem im Werkzeugmaschinenbau benötigt man besondere Spezialedelstähle, zum Beispiel für Bohrer, Stanzen, Sägen und Fräsen. Andere Stähle werden im Bau eingesetzt und in der Wehrtechnologie. Edelstähle müssen unterschiedlichste Bedingungen erfüllen, so müssen die einen besondere Zähigkeit haben, andere Wärmeleitfähig sein und andere wiederum besonders fest. Um dies zu erreichen werden so genannte Stahlveredler hinzugefügt um die Grundsubstanz zu verbessern. Die am meisten hinzugefügten Legierungskomponenten sind Molybdän, Chrom, Titan, Nickel und Niob. Jeder dieser Stoffe verändert positiv die Eigenschaften des Stahls, beispielsweise erhöht Nickel ebenso wie Vanadium die Zähigkeit. Chrom und Wolfram macht den Stahl härter und Molybdän wird für bessere Wärmefestigkeit hinzugefügt. Den Begriff „Hochlegierter Stahl“ verwendet man wenn die Beimischungen größer als 5 % der Gesamtmasse beträgt. Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Verwechslung von Edelstahl mit Nichtrostendem Stahl.
